Startseite - Lac du Der 2005

Eigentlich wollten wir ein Paar ruhige Tage verbringen.... Doch erstens kommt es anders, als man zweitens
denkt....

Martina und Jörg, Freunde die Ihr auch schon von anderen Berichten kennt, hatten zur gleichen Zeit Urlaub
und waren irgendwie vom Campingfieber so infiziert, dass sie sich für den Urlaub einen Wohnwagen liehen
um mit uns eine schöne Zeit am Lac zu verbringen.
 

Doch schon bei unserer Ankunft meinte der Wettergott es nicht allzu gut mit uns.Es regnete und war ziemlich windig.

Aber dieser Umstand bringt ja "gestandene Camper" nicht aus der Ruhe und der Aufbau der Vorzelte und deren Inventar ging trotz widriger Verhältnisse
schnell von statten.


Am Nachmittag zeigte sich sogar erstmals die Sonne und somit waren die Voraussetzungen für den bevorstehenden Spaziergang mit unserer Hündin optimal.
Telly's Lieblingsspielzeug der Kong ( ein tropfenförmiges Formteil an dem ein Seil befestigt ist ) durfte natürlich nicht fehlen.
Kaum am Wohnwagen angekommen schoben sich dicke Wolken vor die Sonne und begannen mit Blitz und Donner ihren Inhalt auf die Erde zu schütten.....Nicht wirklich ein schöner Urlaubsanfang....
 
Am nächsten Morgen war der Zauber vorbei und ein scheinbar schöner Tag begann. Vorsichtig stellten wir mal den Tisch ins Freie. Aber auch an diesem Tag gab es immer wieder Schauer mit sonnigen Abschnitten bis zum Abend...denn dann wiederholte sich das dunkle Wolkenspiel und ein tiefes Grollen über dem See war schon zu hören. Aus dem Grollen wurde ein waschechtes Gewitter gepaart mit Windböen. Unsere
Versuche das Vorzelt zu stützen und halten, hatten wir irgendwann aus Sicherheitsgründen aufgegeben und uns ins schützende Auto begeben. ( In dem wir die halbe Nacht verbrachten. )
 

Eigentlich, so dachten wir kann es nicht mehr schlimmer kommen.
Der Sicherheit halber hatten wir unsere Vorzelte an diesem Tage
"Mac Gyver-mässig"verzurrt und gesichert. Nur für den Fall der Fälle...

Er kam in der 3. Nacht, wieder das gleiche Spiel mit den Wolken und dem Grollen.
Doch dann kam's richtig dicke. Windstärke 9-10 und Hagelkörner wie Taubeneier
kamen vom Himmel. Vorzelte und deren Gestänge flogen über den Platz wie welkes Laub. Auch so manches Inventar aus den Zelten irrte ziellos umher.

Wir saßen im Auto und beobachteten das Naturschauspiel, bei dem die Blitze wie
Tanzkreisel über den See rannten.

 

 

 

 

Irgendwann in der Nacht, es wird so gegen 2 Uhr gewesen sein, war der Spuk vorbei
und wir konnten mal nach unseren Vorzelten sehen. Doch mehreren Spanngurten, Seilen und Sturmheringen sei Dank ist bei uns alles an seinem Platz geblieben und heile
.

 

 

 

 

 

Andere hatten leider nicht das Glück oder die gleiche Vorarbeit
geleistet.

 

 

 

Ganz schlimm traf es einen frz. Esterel, der schräg vor uns stand. Er wurde fast in seine
Einzelteile zerlegt.

 

 

 

 

 

Auch dieser Camper wird wohl eine Überraschung erleben wenn er wieder zu seinem Wohnwagen kommt.

 
Bei den Aufräumarbeiten am nächsten Morgen packten alle mit an, denn keiner der Camper kam ohne Schaden davon. Einen Hagelschaden am Wohnwagen hatte jeder, der zu dieser Zeit in der Region war ( auch auf anderen Campingplätzen sah es nicht besser aus ).
 
Jedoch am darauf folgenden Abend warteten wir vergebens auf eine schwarze Wand, die sich mystisch über den See zog, der Wind wurde nicht stärker und
der Regen blieb aus... Endlich, es war überstanden.
 

 

 

Nun war die Zeit, für Bini und Tini sich ganz sportlich zu betätigen und den Lac
mit dem Rad zu umkreisen ( ca. 42,5467 Km ) Lob Lob!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

 

 

Auch ausgedehnte Spaziergänge machten bei diesem nun sommerlichen Wetter richtig Laune.

 

 

 

Telly wollte nun am liebsten 24 Stunden nur im Wasser sein und das mit seinen Menschen.( Entweder Jana oder ihr Kong-Retter Jörg )

Kong-Retter Jörg ???? Ok hier die Erklärung...

Telly ging immer gerne ihren Kong aus dem See holen, 1 mal, 2 mal, ( freu )3 mal,
( immer noch freu ) .....7 mal ( nicht mehr freu ), alle Versuche sie zu animieren scheiterten kläglich ( abends, gute Kleider, ...) doch Jörg, der Wichtigkeit dieses
ich sage mal Kong's bewust, zögerte nicht den Bruchteil einer Sekunde und entblösste sich seiner Kleider und sprang in die Fluten um Telly den Kong zu retten.
Oh,..., schönes Spiel dachte Telly und verweigerte fortan ( um Jörg zu animieren )
Und so kam Jörg zu seinem "Namen".

   

 

 

 

Natürlich durfte auch ein,oder zwei oder .., gute Essen in einem Urlaub nicht fehlen. Eine gute Gelegenheit um "Jörg's Gourmet-Grill " zu testen.

   

 

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen oder ?

Trotz all der Zwischenfälle ein schöner Urlaub gewesen oder??????????????

   
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