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Dank Weihnachten und meiner Frau kamen wir in den Genuß eines NENA-Konzertes, sie besorgte zwei Karten für die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart.

Das Wetter war gut und der Winter vorbei, also dachte ich mir man könnte ja mit dem Motorrad fahren.
Gesagt, getan, wir fuhren über Saarbrücken-Saareguemines in Richtung Bitche. Dann folgten wir der N 62 bis Hagenau. Weiter ging's über Brumath-Straßburg-Kehl zur B 28. Dieser Straße folgend durchfuhren wir Oberkirch-Alex-Schanze(920 m)-Freudenstadt-Altensteig und Herrenberg um dort die A81 in Richtung Stuttgart zu nehmen.

Unser Hotel in Stuttgart hieß "Hotel Mack", ein zentrales ( neben HBf Stuttgart ), gutes Hotel der unteren Preisklasse ( DZ ÜF 59 Euro ). Am Abend nahmen wir die U-Bahn zur H.-M.-Schleyer-Halle, doch dort standen wir vor verschloßenen Toren. Lediglich ein Schild mit dem Hinweis auf den nächsten Tag und ein Mitarbeiter der Security empfingen uns. Mit seiner Aussage, daß die Terminänderung in den örtlichen Medien ( Radio SWR1 und Stuttgarter Zeitung ) rechtzeitig bekannt gegeben wurde, war uns jedoch nicht geholfen. Kurzfristig entschieden wir uns noch einen Tag in Stuttgart zu bleiben. Das hieß für uns, Hotel verlängern und Urlaub nachordern. So kamen wir zu einem ganzen Tag Stuttgart pur, den wir mit Shopping und Sightseeing nutzten.

Müden Fußes erreichten wir gegen 19:00 Uhr die Konzerthalle und warteten bis Nena und Freunde ( Jess Jochimsen, Howard Jones, Udo Lindenberg, Joachim Witt, Markus, Ben, Marlon, Jasmin Tabatabai und das Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt ) uns einheizten. Das Konzert war ein voller Erfolg. Selten sah ich ein Publikum, daß bis zum letzten Mann ( auch auf den Sitzplätzen ) so mitging wie an diesem Abend.

Am nächsten Morgen wurde erst mal richtig gefrühstückt, denn der Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes. Auch das Thermometer hat einen riesigen Sprung nach unten getätigt und blieb nun bei 6 Grad Celsius stehen. Als der Regen etwas nachließ haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Die Regenkombi's packten wir ganz nach oben, zogen sie jedoch aus purem Optimismus nicht an. Als Wegstrecke für den Heimweg entschieden wir uns über die B 10 bis Illingen zu fahren, dann ging's über die B 35 bis Germersheim, ein kurzes Stück B 9 bis Schwegenheim zur B 272, um wieder auf die B 10 von Landau bis Pirmasens zu kommen. In Wilgartswiesen haben wir unsere mittlerweile arg durchfrorenen Körper bei einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem ( von der Wirtin ) Apfelstreusel gewärmt.

Von da an regnete es ununterbrochen bis wir Zuhause ankamen. Naß aber glücklich!!!!!!!

 
Bilder von Stuttgart