zurück- Frankreich 2006 Di 08.08. Mi. 09.08. Do 10.08. Fr 11.08. Sa 12.08 So 13.08. Mo 14.08. Di 15.08. Mi 16.08. Do 17.08 .Fr 18.08.Sa 19.08. So 20. 08.
Obwohl wir im Besitz eines Wohnwagens sind, wollten wir in diesem Jahr einmal eine für uns ganz neue
Form des Urlaubs ausprobieren und uns ein Wohnmobil mieten.
 

 

 

 

08.08.2006 Abfahrt in Saarbrücken-Km 7763

Wir fahren über Luxemburg und Belgien in Richtung Festung von Sedan. Bei meinem letzten Besuch glich die Festung eher einer riesigen Baustelle als eines imposanten Verteidigungsbollwerkes.

Einen Übernachtungsplatz suchten wir aber vergebens in dieser Region, also fuhren wir weiter über Charleroi de Maisier.

Festung von Sedan
 
" Festung in Sedan "
 
Camping des loisiers

Einem Hinweisschild auf der N 43 folgend fuhren wir nach Signy-les Petit.

In Signy-les Petit sind wir endlich fündig geworden und konnten uns mit unserem Womo einen Ruheplatz für die Nacht aussuchen. Außerdem gelang es uns noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen.

 

" Camping des loisiers " Übernachtung 3 Erw. 1 Hund 19 €
 
   

09.08.2006 Abfahrt in Signy les Petit-Km 7978

Wir folgen weiter der N43 in Richtung Dieppe. Unsere Tankuhr bewegt sich irgendwo im Reservebereich, d. h. es wäre an der Zeit die Luft aus unserem Tank zu lassen. Bevor uns folgendes passiert....

Wir nahmen eine Tankstelle in Balles- Breto und füllten den Kraftstoff ein. Beim Bezahlen sah eine Frau meine deutsche Kreditkarte und sprach mich sofort an, ob wir denn einen Reservekanister dabei hätten, sie standen 500 m vor der Tankstelle und der Motor versagte seine Dienste. Nun einen Reservekanister hatten wir nicht, aber mit einem an der Tankstelle gekauften 5-ltr. Kanister Scheibenklar und einem von mir selbstgebauten Trichter war dieses Problem schnell behoben. Als der Motor seine Dienste wieder aufnahm verabschiedeten wir uns, nicht ohne eine Flasche edlen Champagner, die wir zum Dank bekamen.

 

 

 

Kirche in Signy les petit
 
" Kirche in Signy les Petit"
   
Veulettes sur mer

 

Nachdem wir uns noch eine Suppe zur Stärkung gekocht hatten, brachen wir wieder auf um die noch verbleibenden 180 Km bis zum Meer zu absolvieren.
Bei Le Treport ist ein Übernachtungsplatz, doch dieser war schon mit mobilen Touristen belegt. Der nächste Platz war lt. Stellplatzführer in St. Valery en caux, ein sehr romantischer Stellplatz direkt an der Mole. Leider war dieser auch schon voll belegt und wir fuhren die Küstenstraße weiter. Von weitem sahen wir eine Anhäufung von Wohnmobilen am Rande der Stadt Veulettes sur mer, hier fanden wir einen schönen Stellplatz in Meeresnähe.

   
" Veulettes sur mer "
 
   

 

Da es erst 18:15 Uhr war, hatten wir noch etwas Zeit um ans Meer zu gehen. Fürs leibliche Wohl gab es an diesem Tage Spaghetti mit Tomaten-Mozarella Soße dazu eine Flasche Bergerac. Um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen gingen wir später noch mal zum Strand.....Ein super Panorama zwischen den Kreidefelsen.

Sonnenuntergang
 
" Romantik am Atlantik "
   
10.08.2006 Abfahrt in Veulettes sur mer -Km 8337  
   
Klippen von Etretat

Klippen von Etretat

" Klippen von Etretat "
 

 

Gegen 10:25 Uhr ging's weiter entlang der Küstenstraße durch Fecamp bis
Etretat. Leider fanden wir mit unserem Womo nur einen Halteplatz auf dem Busparkplatz. Also schnell raus, ein paar Fotos schiessen und weiter nach le Havre. Hier gönnten wir uns ein Täßchen Kaffee im Hafen. Über 2 große Brücken fuhren wir in Rg. A29 um dann bei Caen auf die A84 zu wechseln.
Unser Ziel war eigentlich der Mont St. Michel, doch kurz davor sahen wir ein Schild mit der Aufschrift " Camping Auberge Avallonn " am Straßenrand.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit unserer Hündin und einer noch ausgiebigeren Dusche gab es zum ersten Mal für diesen Urlaub Galette. Bis auf die Tatsache, daß ein Bier 0,3 ltr. hier 4,90 € kostet, war alles im grünen Bereich.

Camping Avallonn
 
" Camping Avallonn "( Stellplatz,3 Pers. und Hund 20,90€ )
   
11.08.2006 Mont St. Michel- 8630 Km

 

 

   
Mont St. Michel von Roz sur Couesnon aus

 

An diesem Morgen wollten wir uns eigentlich den Mont St. Michel ansehen, aber schon einige Kilometer vorher war ein so großes Verkehrsaufkommen, daß wir uns kurzerhand entschlossen nur ein Bild aus der Ferne zu schiessen. In Roz sur Couesnon fanden wir den passenden Ausblick. Hier konnten wir dann auch noch unsere Vorräte mit Baguettes und Croissants auffüllen und weiterfahren nach St. Malo. Leider fanden wir in St. Malo keinen geeigneten Halteplatz mit dem Womo.

" Mont St. Michel "
 
   

 

In St. Luniere nahmen wir uns eine Stunde Zeit um einfach mal die Füße ins Meer zu stellen, was einem bei diesem Strand natürlich nicht schwer fällt. Unser nächstes Ziel war das Cap Frehel, aber zuerst mußten noch die gekauften Croissants ihrer Bestimmung zugeführt werden und im Einklang mit kolumbianischem Braugut verspeist werden. Dies geschah in St. Briac am Kraftwerk der Rance. Auf dem Weg nach Cap Frehel sahen wir uns noch diverse Übernachtungsplätze an, die uns jedoch nicht zusagten.

Strand von St. Luniere
 
" Strand von St. Luniere "
   
Frische Backwaren

 

Am Cap Frehel fanden wir einen wunderschönen Stellplatz für ca. 50 Mobile, den wir so gegen 18:00 Uhr erreichten. Nach einem feinen Essen, einem kleinen Spaziergang und einer guten Flasche Rotwein ließen wir den Tag ausklingen.

" Cap Frehel "
 
   
12.08.2006 Josselin- 8774 Km  
   

 

 

 

Wir fahren so gegen 10:00 Uhr weiter, mit Fernziel " Süden ". Jedoch nach nur 2 Kilometer unterbrechen wir die Fahrt um die schöne Landschaft mit ihrer Steilküste und der farbenfrohen Vegetation näher auf uns einwirken zu lassen.

Spaziergang am Cap Frehel
 
" In der Nähe des Cap's "
   
Chateau de Rohan

 

Über Vannes fuhren wir nach Rohan, hier machten wir erstmal Mittagspause und genossen ein lecker Kartoffelsüppchen. Doch der Grund unseres Besuches dieser Stadt lag eher darin das Chateau de Rohan zu besichtigen. Jedoch blieb unsere Suche ohne Erfolg. Erst als wir ortskundige Anwohner nach dem Schloß fragten wurde uns klar, das wir hier vergeblich suchten, denn das Chateau ist in Josselin, 20 Km von Rohan entfernt.Nachdem wir auch noch diese Hürde nahmen wurden wir mit einem sehr schönen und gut erhaltenen Bauwerk belohnt. Leider durfte unsere Hündin nicht mit in das Schloß und somit kam für uns nur eine " Aussenbesichtigung " in Frage.

" Chateau de Rohan "
 
   

 

Auf unserem weiteren Weg quer durch die Bretagne, meißtens über kleine Straßen, suchen wir vergebens nach einer Entsorgungsstation für unseren Abwassertank.Doch dieses Problem konnten wir vor Gacilly lösen. Nur unser Wasserschlauch für die Frischwasserversorgung war hier nicht kompatibel. Bei diesem Umstand half uns ein freundlicher Franzose mit seinem Schlauch aus und wir konnten komplett "versorgt" weiterfahren.
Unsere Fahrt endete an diesem Tage in Gacilly auf dem Camping l'Aff. Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und testen den neuen Kugelgrill. Nach Anbruch der Dunkelheit vernahmen wir Gitarrenmusik aus einer Ecke des Campingplatzes. Nach ca. 1 Stunde zuhören entschlossen wir uns mal näher zu gehen. Was da in unsere Ohren schallte , war "allererste Sahne ". Als die Gruppe uns wahrgenommen hatte, kamen sie gleich auf uns zu und entschuldigten sich, sie würden jetzt leiser machen....
Doch weit gefehlt, wir kamen ja nicht um uns zu beschweren, als ich sagte : "nein nicht leiser, sondern lauter!" war das Eis gleich gebrochen.Sie luden uns ein uns zu sich zu setzen, boten uns Wein und weitere Köstlichkeiten an. Auch meine Vorräte wurden in dieser Nacht gnadenlos geleert. Es wurde eine lange schöne Nacht.

Lauter nette Leute
 
" Geiler Abend " Camping l ' Aff Übernachtung 12 €
   
13.08.2006 Guerande- 8973 Km  
   
Ville fleurie

 

Nach dieser doch etwas anstrengenden Nacht kamen wir erst so gegen 11:30 zum Aufbruch. Den ersten Stop legten wir jedoch schon nach 2 Kilometern ein um uns den schönen Stadtkern von La Gacilly zu bewundern.
Nach einem Fotostop fuhren wir weiter in Richtung St. Nazaire, mitten durch das Naturschutzgebiet der Briere.Unser Etappenziel hieß Guerande, eine mittelalterliche Stadt, die uns 2001 schon faszinierte.

" La Gacilly "
 
   

 

Irgendwie hatten wir den richtigen Riecher, denn an diesem Tag war eine " Celtic fete "
in Guerande und wir hatten Mühe einen geeigneten Parkplatz für unser Womo zu finden.
In den Straßen zwischen den Stadtmauern herrschte reges Treiben und ein Umzug von
Menschen in Trachten zog an uns vorbei.

Celtic Fete
 
" Fete Celtic "
   
Lecker Moulles

 

 

 

Mittlerweile war es 14 Uhr und irgendwie konnten wir uns gar nicht mehr auf das Fest konzentrieren....Bis wir die Ursache für unser Verhalten gefunden hatten, es war der Hunger, der uns jeden Gedanken blockierte.
Dem konnte jedoch Abhilfe geschaffen werden dachten wir und saßen uns in ein Straßenrestaurant und bestellten uns sogleich Muscheln in Roquefort-Soße mit Pommes.
Nach dem Essen schlenderten wir noch durch die Gassen und kauften ein Wandbild
" Fleur de Sel de Guerande " , welches einen Ehrenplatz in unserer Küche bekommen wird.

" Lecker Moulles "
 
   

 

Wir setzten unsere Fahrt fort immer noch mit Großziel St. Nazaire. Unterwegs sahen wir ein Hinweisschild " Chateau la Breteche " dem wir folgten. Dort angekommen fanden wir ein schönes Schloß, das ein Hotelbetrieb beherbergt. Die Übernachtung für 375 € !!!! Nicht ganz unsere Preisklasse. Bei St. Nazaire überquerten wir die große Brücke und fuhren weiter nach La Rochelle. Unser Nachtquartier, ein Stellplatz im Sporthafen erreichten wir gegen 21 Uhr. Mit Käse, Baguettes und Vin Rouge ließen
wir den Tag ausklingen und gingen nach einem Hafen-Spaziergang mit Telly in unsere Betten.

Chateau de la  Breteche
" Chateau de la Breteche "
 
14.08.06 La Rochelle- 9295 Km  
   
Hafeneinfahrt La Rochelle

 

Nach einer erholsamen Nacht sind wir etwas näher an die Altstadt gefahren und fanden auch gleich einen Parkplatz am Meeres-Taxi-Stand. Mit diesem sind wir dann für 0,60 €/Pers. mitten zwischen den 2 Türmen durch eine malerische Altstadt gefahren.Ein kurzer Spaziergang durch die alten Gassen und schon mußten wir unsere Fahrt fortsetzen, denn wir wollten ja noch hinter Bordeaux kommen.

" Hafeneinfahrt in La Rochelle "
 
   

 

In Rochefort suchen wir verzweifelt nach einer Tankstelle, diese fanden wir an einem Intermaché,die Gelegenheit unsere Vorräte wieder aufzufüllen.Gegen 17 Uhr erreichen wir den Ring um Bordeaux und entschließen uns hinter der Garonne nordwärts in Richtung Küste zu fahren. Sabine fand im ADAC-Campingführer den Campingplatz Airotel Cote d' Argent. Dort angekommen erwartet uns ein super schöner, ca 70 m breiter Sandstrand. Der Beschluß im Familienrat hier mal 2 Tage zu bleiben war daher sehr schnell gefaßt. Wir bekamen einen Stellplatz am äußersten Rand des Platzes zugewiesen. Bei 28 Grad Lufttemperatur und einem ausgiebigen Spaziergang am Strand genossen wir den Urlaub in vollen Zügen. Abends liefen wir noch durch die Einkaufsstraße von Hourtin Plage, wo Händler ihre Waren auf der Straße anboten.
Wärend Jana wieder die Straße zurück flanierte, machten Sabine und ich es uns bei einem Coktail in einem Straßencafe gemütlich.

Cote d'Argent
 
" Strand von Hourtin Plage "
   
15.08.06 Hourtin Plage  
   
Strand von Hourtin Plage

 

Heute war erstmal ausschlafen angesagt. Danach wollten wir eigentlich einen Badetag einlegen aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, es war bewölkt und eine frische Brise kam uns entgegen. Also nix mit baden dafür ein langer Spaziergang mit Telly am Strand. So gegen 15 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum Womo denn Jana wollte uns köstliche Crepes zubereiten. Abends sahen wir noch ein Feuerwerk von unserem Stellplatz aus.

" Am Strand von Hourtin Plage "
 
   
16.08.06 Cap Ferret  
   

 

 

 

 

Bevor wir den Campingplatz verließen wurden noch schnell alle Tanks versorgt ( Frischwasser, Abwasser und Toilette ). Das Abmelden und die Abfahrt vom Camping Airotel Cote d' Argent ( Übernachtung 103€, 2 Tage 3 Erw. 1 Hund ) erfolgte gegen 11:30 Uhr. Die Fahrt ging über Lacanau zum Cap Ferret.

Leuchturm von Cap Ferret
 
" Leuchtturm von Cap Ferret "
   
Ausblick vom Leuchtturm

 

Da wir uns an diesem Tage noch nicht sportlich betätigten gingen wir die 258 Stufen bis zur Aussichtsplatform und genießten einfach den phänomenalen Ausblick. Unter anderem sahen wir auf der anderen Seite des Bassin d'Arcachon die Düne von Pyla,
unserem nächsten Anfahrtspunkt.Der Weg dorthin war allerdings sehr mühselig und ging über die D106, D3 und die D650 nur über kleine Straßen mit Badeorten meist im Schrittempo.Unterhalb der Düne befindet sich ein kostenpflichtiger Stellplatz für Wohnmobile, den wir gegen 18 Uhr ansteuerten.

" Ausblick vom Leuchtturm auf Cap Ferret "
 
   

 

Düne von Pyla

Sabine und ich konnten es uns nicht verkneifen der Düne noch einen Besuch abzustatten. Dies war jedoch nicht möglich ohne nochmals 200 Stufen der Besuchertreppe empor zu steigen. Mit schmerzenden Waden erreichten wir den
" Gipfel " und schauten verträumt in die Abendsonne und die Ferne.
Für den Rückweg gab es nun zwei Alternativen, 1. wir nahmen die Treppen.....
2. wir liefen die mehr als 45 Grad steile Düne einfach herunter....

Wir entschieden uns für die 2. Variante und ich kann hier gar nicht ausdrücken welchen Spaß wir dabei hatten. Nachdem wir Telly und uns wieder vom Sand befreit hatten gingen wir zum Womo um Jana von unserem "Spaziergang" zu berichten.
Abends hatten wir uns mit unseren Nachbarn, einem Ehepaar mit Sohn, zusammen gesetzt und die eine, und nochmal die eine ( oder war das schon die andere? )Flasche Rotwein geleert.
 
" Düne von Pyla "
17.08.06 Montreuil-Bellay -9727 Km  
   

 

Düne von Pyla

 

 

Leider gab es in der Nähe des Stellplatzes keine Boulangerie folglich auch kein frisches Baguettes. Heute mußten wir uns mit Joghurt und Kaffee zufrieden geben....
Nachdem wir gestern Jana so von dem Ausblick und dem Abgang von der Düne vorschwärmten, mußten wir nun nochmal mit ihr und Telly auf den Rücken des "Sandhaufens " klettern. Auch Jana war sichtlich begeistert.
Wir fuhren weiter zum Gorges du Tarn....so war es ursprünglich geplant, doch Pläne kann man ändern. So geschehen an jenem Morgen, kurzerhand entschlossen wir uns die Rückfahrt entlang des Flußes Loire zu gestalten und noch dem einen oder anderen Schloß einen Besuch abzustatten.Um schneller von A ( Pyla sur Mer ) nach B
( Niort ) zu kommen nutzten wir die Autobahn.

" Wieder auf der Düne "
 
   

 

 

 

Von da an ging es über Landstraßen bis zu unserem nächsten Stellplatz in Montreuil-Bellay, den Sabine im Stellplatzführer entdeckte. Zuvor jedoch schauten wir uns noch die Abtei von Fontevraud an, in der König Richard Löwenherz beigesetzt wurde. Danach suchten wir der Verzweiflung nahe unseren Stellplatz, denn fast alle Wege dahin sind höhenbegrenzt und somit für uns unpassierbar.

Abtei Fontevraud
 
" Abtei Fontevraud "
   
Stellplatz in Montreuil-Bellay

 

 

 

Eine halbe Stunde später erreichten wir endlich unser Ziel. Wir waren begeistert von der Lage und dem Ausblick, und das kostenlos, jedoch ohne Ent- und Versorgungs-Möglichkeit. Doch das störte uns überhaupt nicht.Bei einem abendlichen Spaziergang erkunden wir noch die Gegend nach einem Bäcker für morgen früh, ein Tag ohne frisches Backwerk ist wohl genug ? Für Morgen nahmen wir uns vor früh aufzustehen um zeitig weiter zu fahren.

" Stellplatz in Montreuil- Bellay " ( kostenlos )
 
   
18.08.06 Saumur-10156 Km  
   

 

 

 

 

Um 6:30 Uhr werde ich wach und machte mich mit Sabine und Telly auf den Weg zur Boulangerie und einer Schloßumrundung. Nach dem Verzehr der frz. Grundnahrungsmittel konnten wir uns so gegen 9 Uhr der Loire nähern.

 

Auf dem Weg ins Dorf
 
" Auf dem Weg ins Dorf "
   
Loire Brücke in Saumur

 

 

Unsere erste Anlaufstelle an der Loire war die Stadt Saumur, dort fuhren wir zuerst zum Chateau, dann zur Ecole de Chevalier. In der Touristen-Info fragten wir noch nach dem Muse de Cavallerie, dieses wurde aber gerade renoviert und war für Besucher nicht zugänglich.

" Loire Brücke in Saumur "
 
   

 

Weiter ging es zum Chateau Chenonceau, doch bevor wir dieses erreichen, legten wir eine Mittagspause in Veretz, direkt an der Cher ein .

Im Chateau nahmen wir an einer audiovisuellen Führung teil, bei der interressante
Geschichten und Hintergründe des Schloßes und deren Besitzer erzählt wurden.

Chateau Chenonceau
 
" Chateau Chenonceau "
   
Chateau Cheverny

 

 

 

Weiter ging es über Pontlevoy und Contres nach Cour Cheverny zum Chateau Cheverny, einem Jagdschloß mit Meute. Jana und ich wollten uns das Schloß von innen ansehen wärend Sabine lieber einen Spaziergang mit der Hündin unternahm.

" Chateau Cheverny "
 
   

 

 

Eigentlich wollten wir ja nur die Meute sehen, aber für einen kleinen Rundgang durch das Chateau nahmen wir uns doch etwas Zeit.

Meute von Chateau Cheverny
 
" Meute von Cateau Cheverny "
   
Chateau de Chambord

 

Danach fuhren wir über Bracieux nach Chambord um heute wenigstens noch ein Foto vom größten Schloß an der Loire zu schießen.Wir suchten uns anschließend einen Camping Municipal in der Nähe um die Nacht zu verbringen.

" Chateau Chambord "
 
   
19.08.06 Lac du Der - 10378 Km  
   

 

Heute sind wir gegen 9:30 Uhr wieder zum Schloß gefahren, kurz bevor wir unser Ziel erreichten, setzte sindflutartiger Regen ein aber hier wollten wir nicht auf eine Besichtigung der Innenräume verzichten. Also zogen wir unsere Regenponchos an und machten uns auf den Weg. Wir konnten leider nicht alle der 440 Räume mit ihren 365 Feuerstellen!!!! besichtigen, nur soviel vorneweg man muß es gesehen haben. Es ist ein riesiges Bauwerk mit imposanter Baukunst. Nicht alle Säle sind restauriert.


Langsam war es an der Zeit weiterzufahren, denn wir wollten ja noch bis zum Lac du Der kommen um dort unsere letzte Nacht zu verbringen. Wir nahmen ein Stück Autobahn
( A10 ) bis Chateauneuf sur Loire und wechselten dort auf die N 60 der wir bis Troyes treu blieben. Über die D 960 und die D 400 kamen wir nach Montier en Der und somit zum Lac.Wir suchten uns einen Stellplatz im Hafen, von dort hörten wir aus einem Restaurant
Celtic Music, ein schöner Ausklang für einen schönen Tag, dachten wir uns und folgten den Klängen zum Restaurant ( nicht nur der Musik wegen..... ).

Chateau Chambord
 
" Chateau Chambord "
20.08.06 Heimfahrt - 10649 Km  
   
Lac du Der

 

 

Dieses war unser letzter Urlaubstag und wir mußten die Heimreise antreten, ein letzter Spaziergang mit Telly und es war soweit. Wir fuhren wie immer über Toul, Nancy und Metz nach Saarbrücken. Als wir gegen 16 Uhr Zuhause ankamen war der Kaffeetisch bereits gedeckt und wir hatten jedemenge " Erzählbedarf ".

" Unser Lieblings Lac... "
 
   
   
Fazit:  
Nach langjähriger Camping-Erfahrung mit dem Wohnwagen war dies nun unser erster Urlaub mit einem Wohnmobil und uns dieses " Zigeunerleben " mit ständig wechselnden Urlaubsorten, den damit immer wieder neu gewonnenen Eindrücken von Land und Leuten absolut zusagt, denke ich war dies wohl der erste aber nicht der letzte Urlaub mit einem Mobil. Vielleicht lag es auch an Frankreich, dem wir weitere 2886 Km von seinen Straßen abnutzten, ein Land das unsere Herzen für immer eroberte.  
   
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