Startseite - Frankreichtour am 04.05.03
 
Wir trafen uns bei mir Zuhause im Garten um bei einer Tasse Kaffee unsere Fahrstrecke festzulegen.

Beim Plaudern auf der heimischen Terrasse

 

Eigentlich wollten wir ja nur zwei bis drei Stunden mopedfahren....
Doch wenn die Maschine unter einem vibriert, verliert man alle guten Vorsätze.

 


Wir überquerten die Grenze bei Gersweiler, durchfuhren Schöneck in Richtung Forbach.Dort nahmen wir die N3 über St. Avold bis Longeville.Auf der D25 ging es weiter in Richtung Boulay. Dort wechselten wir zur D19, die bei Remelfang auf die D3 führt.

In dem Städtchen Freistroff angekommen erblickte ich ein halbvergilbtes Hinweisschild mit der Aufschrift "Chateau de Freistroff"!?? Ein Schloß, hier in der Nähe? Einladend sah die Zubringerstrasse ja nicht gerade aus, aber irgend etwas hat sie in mir geweckt Ich drosselte die Geschwindigkeit und bog ein, gespannt der Dinge die uns dort erwarteten.

 

Der erste Eindruck von einem scheinbar normalen Gebäude verging schnell, als ritterlich verkleidete Damen und Herren durch das Eingangstor kamen. An
einer Führung, die natürlich in Französich gehalten wurde, waren wir nicht interessiert. Jedoch die alten Gemäuer wirkten auf mich irgendwie mystisch und vielleicht sah die Hofdame mir das auch an. Sie fragte uns in einwandfreiem Deutsch, ob sie uns etwas über das Schloß erzählen dürfte.

Vor dem Schloß
 
Im Innern von Chateau de Freistroff

Das Schloß war ursprünglich eine Wasserburg, aber mittlerweile sind die Wassergräben verschwunden.
Seit siebzehn Jahren befindet es sich in Familienbesitz und es wurde mit der Restauration begonnen. Der ursprüngliche Zustand soll wieder hergestellt werden, aber bis dahin wird wohl noch eine ganze Weile vergehen.

 

 

Vollgepackt mit kulturellem Input setzten wir unsere Fahrt fort über die D918, der wir bis Yutz treu blieben.
Weiter gings über die N153 in Richtung Mosel, genauer nach Sierck les Bains.

 

Burg in Sierck les Bains
Die Mosel
 
 Bei einer Zigaretten-Pause
 
Nach kurzer Rast und Fotoshooting nahmen unsere Räder wieder Kontakt mit dem Asphalt auf, weiter gings auf die A8 bis Schwemmlingen, dann auf die B51 nach Mettlach und in Richtung Losheim. Nach Michelbach verließen wir die B268 nach Neipel ( eine Nebenstrecke, die das Herz eines Bikers höher schlägen läßt ).Über Dörsdorf, Hasborn und Bergweiler erreichten wir unser Fahrtziel und den Heimathafen meines Freundes Ralf.
 
Bei Ralf und Claudia am Tresen

Fazit: Nach 259 gefahrenen Kilometern, wird das benachbarte Frankreich wohl als "Hausstrecke" für immer bei mir verankert sein.

Fahrtzeit: 5,5 Stunden mit Pausen und Besichtigung

 
 
 
 
zurück