Startseite - Unser Ungarnurlaub
 
Durch Beschluß des Familienrates wurde unser Urlaubsziel "Ungarn" mit absoluter
Mehrheit bestimmt.
 
Unsere erste Etappe endete in Pielenhofen bei Regensburg, auf dem Campingplatz Naabtal.
Am nächsten Tag fuhren wir über Passau-Linz-Eisenstadt zum Grenzübergang Klingenbach. Weiter
über Sopron-Sümeg-Kesthely nach Balatongyorök.
Nach diversen Besichtigungen der anliegenden Campingplätze, entschieden wir uns für den Camping
Castrum Balatongyorök. Der Platz war sehr sauber ( moderne Sanitär-Ausstattung ), gepflegt und
trotz Hauptsaison nicht überfüllt.So hatten wir die Wahl der Qual uns einen Stellplatz auszusuchen.
Wir hatten prima gewählt, wie wir im Nachhinein feststellen mußten, denn schräg gegenüber von uns
standen Heinz und Eva, ein Überbleibsel der ehemaligen DDR aus Ilmenau.Sie waren stolze Besitzer
eines nigelnagelneuen Seat Alhambra ( nach einigen Bierchen begannen die Verkaufsgespräche, denn
Heinz ist Autoverkäufer bei Seat ).Wir hatten sehr viel Spass miteinander, grillten zusammen und
verspeisten Grillhaxen ( Aldi-Ost sei Dank )frei nach dem Motto: Na ed geed doch!!!!!!!!!!!!
 
Als Minuspunkt für Hundebesitzer wäre anzukreiden, daß weder ein Strandteil noch irgendeine nasse
Abkühlung für vierbeinige Zeitgenossen vorhanden war. Der nächste freie Uferplatz war fünf Kilometer
entfernt.
 
Unsere sportlichen Aktivitäten beschränkten sich auf eine Inliner-Tour ( Rückenschmerzen ließen keine
weiteren Unternehmungen zu ).
Unser Sohn Tim jedoch genoß den Urlaub in vollen Zügen und meldete sich lediglich zu den Mahlzeiten
und zum Schlafen. Ansonsten war er mit seiner Clique verschollen. Das war für ihn wesentlich ergiebiger
als mit seinen Eltern z.B. zur Burg Sümeg ( eine alte, auf einem Hügel gelegene Burg, die man schon von
Weitem sieht ) zu fahren, wo in den Sommermonaten mittelalterliche Reiterspiele stattfinden. Auch ein
Burgmuseum gibt es dort zu Besichtigen.
 
Als Übernachtungsplatz für den Heimweg fanden wir Dank Campingführer den Campingplatz
Rotbrunn im Bayrischen Wald. Ein sehr kleiner ( 50 Stellplätze ), jedoch hervorragender Platz, der mit
viel Liebe zur Sache geführt wird. An der Rezeption fragte man uns, wieviele Brötchen man uns Morgen
denn an den Wohnwagen hängen sollte? Doch wir zogen es vor auf der Terrasse des Bistro's unser
Frühstück einzunehmen. Ein Frühstück, daß einen vermuten ließe, man wäre in einem First-Class-Hotel
und nicht beim Campen. So gestärkt vergingen die letzten Kilometer bis Saarbrücken wie im Fluge.
 
 
zurück Bilder Ungarn1 Bilder Ungarn2